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Alt 04.01.2008, 13:55
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Fair-PV befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Wirtschaftlichkeit PV-Anlagen 2008

Hallo,
nachdem wir mittlerweile im Jahr 2008 angekommen sind, stellt sich für viele interessierte die Frage, lohnt es sich denn überhaupt noch?
Aus diesem Grunde sind hier mal die wichtigsten Punkte zur Betrachtung der Wirtschaftlichkeit in 2008 aufgeführt.

Alle Einnahmen und Ausgaben sind für einen Zeitraum von 20 Jahren hochgerechnet und angegeben in €/kWp.


Kosten bei Vollfinanzierung (Tilgung + Zinsen) incl. Wartungsrücklagen und Versicherung beim angegebenen Kaufpreis (kpl. Schlüsselfertig incl. Montage, Zählerplatz, Eigentumszähler und Gerüst) je kWp:

3800€/kWp - 7546,60€
3900€/kWp - 7705,00€
4000€/kWp - 7865,80€
4100€/kWp - 8026,60€


Einnahmen (incl. 10% Degradation auf die Gesamtlaufzeit) beim angegeben regionalem Durchschnittsertrag:

800kWh/kWp - 7106,60€
850kWh/kWp - 7550,10€
900kWh/kWp - 7994,30€
950kWh/kWp - 8438,40€
1000kWh/kWp - 8882,50€


Regionale Durchschnitsserträge von PV-Anlagen der letzten 10 Jahre nach PLZ-Gebieten:

0xxxx - 836kWh/kWp 5xxxx – 818kWh/kWp
1xxxx - 809kWh/kWp 6xxxx – 876kWh/kWp
2xxxx - 786kWh/kWp 7xxxx – 925kWh/kWp
3xxxx - 812kWh/kWp 7xxxx – 921kWh/kWp
4xxxx - 797kWh/kWp 9xxxx – 904kWh/kWp


Erläuterung der einzelnen Werte:

Vollfinanzierung
Der aktuelle effektive Zinssatz der kfw liegt bei 5,26%. (Ausgezahlt werden bei kfw jedoch nur 96% der Kreditsumme. Stehen also nicht 4% der Summe als Eigenkapital zur Verfügung, muss die Kreditsumme erhöht werden. Diese Kosten sind hier nicht berücksichtigt.) Zinsbindung beträgt 10Jahre, Risiko steigender Zinsen ist ebenfalls nicht berücksichtigt. Die angegebenen Werte können also auch höher ausfallen.
Andere Banken bieten in der Regel Kredite zu kfw-Konditionen an

Umsatzsteuerrückerstattung
Für die Finanzierung wird ausschließlich von der Netto-Summe ausgegangen. Die UST wird vom Finanzamt für gewöhnlich zurückerstatte, da die PV-Anlage als gewerblich eingestuft wird. Die Rückerstattung dauert normalerweise 2-3 Monate. Für diesen Zeitraum muss die UST jedoch zwischenfinanziert werden. Diese Kosten (oder verlorene Zinseinnahmen) sind jedoch nicht berücksichtigt)

Inflation
Für die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit ist es von großer Bedeutung die Inflation zu berücksichtigen. Während die laufenden Kosten in den nächsten 20 Jahren stetig steigen werden, die Einspeisevergütung jedoch auf einen Zeitraum von 20 Jahren festgeschrieben ist, Arbeitet die Inflation hier gegen die PV-Anlage. Zur Berechnung wurde ein Wert von 2%/a angenommen.

Versicherung
Die Anlage sollte eine Allgefahren- Elektronikversicherung haben und es ist eine Haftpflichtversicherung ratsam. Die Kosten wurden hier gesamt mit 20€/kWp angenommen. Für kleinere Anlagen ist es evtl. jedoch teurer, da viele Versicherer einen Mindestbeitrag von 50€ verlangen.

Wartungsrücklagen
Eine PV-Anlage ist keinesfalls eine Wartungsfreie Gelddruckmaschine wie von vielen Vertretern oftmals Behauptet. Es kann der Wechselrichter ausfallen, Trennschalter, Überspannungsableiter, Sicherungen, Datenlogger, und und und………
Wer elektrische Anlagen besitzt, weiß sehr wohl, dass auch hier jederzeit etwas ausfallen kann.
Die Wartungsrücklage wurde mit 40€/kW angesetzt. Dieses ist ein relativ geringer Wert. Es wird davon ausgegangen, dass z.B. Wechselrichter für relativ geringe Summen im Austausch gewechselt werden können. Ob das die Hersteller auch in z.B. 15 Jahren noch machen, weiß noch keiner. Muss der Wechselrichter z.B. normal erneuert werden, sind zur Zeit etwa 500-750€/kWp fällig. Unter Berücksichtigung der Inflation wären das in 20 Jahren ca. 750-1000€/kWp.

Regionale Durchschnittserträge
Diese Daten stammen von der Datensammlung des sfv.de. Der Solarförderverein bietet zur Zeit die Größte online-Datenbank mit Ertragsdaten von PV-Anlagen und ist somit gegenüber den anderen am Aussagekräftigsten.
Es wurde jeweils der 10-Jahresdurchschnitt der installierten Anlagen berechnet. Im Einzelfall sollte aber jeder die Daten für seinen Standort nochmals genauer bestimmen. Der SFV bietet auch die Möglichkeit der Sortierung nach den ersten beiden PLZ-Nummern. Die Erträge können auch im gleichen PLZ-Bereich noch stark schwanken.

Moduldegradation
Die Module verlieren mit der Zeit an Leistung. Angenommen wurde hier ein Wert von 10% auf 20 Jahren linear gerechnet. Das ist zwar weitaus besser, als die von den Herstellern garantierte Performance, aber die werden sich auch etwas an Sicherheit gelassen haben. Birgt für den Investor natürlich ein gewisses Risiko diese Annahme so zu treffen.

Arbeitsaufwand
Das Betreiben einer PV-Anlage ist natürlich auch mit zeitlichem Aufwand versehen. Wie der einzelne diesen bewertet muss jeder für sich entscheiden.
Zu nennen wäre hier: wöchentliche (oder tägliche) dokumentieren des Zählerstandes, monatliche Umsatzsteuervoranmeldung, jährliche Bilanz.
In Summe kommen da ca. 15-20 Stunden pro Jahr zusammen.

Fazit
Es wurden soweit als möglich Realistische Zahlen aus Datenbanken und öffentlich zugänglichen Informationen entnommen. Wo die Zahlen nicht so genau ermittelbar sind, wie z.B. Wartungsrücklage, wurden sehr optimistische Werte angenommen.
Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie hoch das Risiko ist, was der einzelne bereit ist einzugehen und die Zahlen entsprechend anpassen.
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Alt 04.01.2008, 22:51
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Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Kommerz

hi Fair-PV,

ganz ohne Kommerz gehts nicht, sei gnädig ...
...vielleicht wird das hier 'ne Alternative...
...zur Zeit allerdings alles noch sehr müde...

Luke
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  #3 (permalink)  
Alt 05.01.2008, 12:09
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meiseac befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Nun, die Meinung von Fair-PV ist ja zunächst einmal seine ganz persönliche Meinung und sagt nichts über die Gesinnung dieses Forums.

Ich denke wer sich als Erwachsener mündiger Bürger in einem Forum (egal welches) anmeldet und dort erst einmal eine Zeit lang mitliest der wird schon merken wo er dran ist.

Ich selbst bin in sieben verschiedenen Foren unterwegs und glaube von mir das ich sehr gut weiß wie sich die Verhältnisse darstellen.

Eine Warnung vor einem bestimmten Forum "nur" weil der Inhaber nicht nur Betreiber einer Anlage sondern auch Unternehmer (in welcher Form auch immer) ist halte ich indes für etwas über ein eventuelles Ziel hinausgeschossen.

Viele Grüße

meiseac
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  #4 (permalink)  
Alt 05.01.2008, 17:53
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Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

...gut, meiseac, dann wär das klar...
...ich habe meinen Eindruck in Bezug auf die Behandlung von JSES in einem unscheinbaren
Satz im besagten Forum angedeutet und sofort eins zwischen die Hörner bekommen...

..aber...ähh..zum Thema:

ich halte Fair-PV's Ausarbeitung für sehr wertvoll für alle in 2008 Investitionswilligen,
habe für mich in 2005, bei einer wohlgemerkt vollfinanzierten Anlage, anders gerechnet...

...in optimistischer Erwartung eines durchschnittlichen Jahresertrages von 900 kWh/kWp
(Bereich Minden/Lübbecke, bislang 2 Jahre Erfahrung mit knapp 1.000 kWh/kWp pa)
...habe ich 2005 für meine Anlage 5.190 € /kWp netto bezahlt und rechne
2025 mit einer Wertstellung von 2.448 € / kWp...

...das erscheint wenig, aber schaun wir doch mal auf meine Rechnung:
...alle Einnahmen (bereinigt um die Betriebskosten)
werden zyklisch auf einem Festzinskonto zu 4,5% pa angelegt,
dagegen steht die Anfangsinvestion mit einer Verzinsung von
ebenfalls 4,5% pa (steuerliche Vor- oder Nachteile bleiben unberücksichtigt)
...nach 20 Jahren erfolgt die Wertstellung im Vergleich beider Kontostände.

...so komme ich in 2008 für 20 Jahre und einem durchschnittlichen Jahresertrag von
800 kWh im Vergleich zu Fair-PV zu folgenden Ergebnissen
Erstellungskosten
netto in 2008 / kWp (€) ______Wertstellung in 2028 / kWp (€)
3.800 ________________________2.707
3.900 ________________________2.467
4.000 ________________________2.225
4.100 ________________________1.984
.
.
5.000 _____________________- 186,34

Meine gegenüber Fair-PV's Rechnung deutlich besseren Ergebnisse entstehen durch den
Zins- Zinseszinsgewinn der zyklischen Anlage der Ertragsvergütung...
...zudem gibt es keine Finanzierungskosten und die Inflation habe ich in
meiner Kalkulation überhaupt nicht berücksichtigt...aus gutem Grund...
...selbstverständlich ist die Inflation von großer Bedeutung und es ist Fair-PV hoch
anzurechnen, dass er sie benennt...

...ich sehe in der Inflation aber nicht vorrangig den gewinnreduzierenden Faktor sondern eine Chance zur
Bestätigung meines PV-Engagement!
Warum? ...nun, gerade im Bereich der Energiekosten ist die Inflation doch am stärksten spürbar...
...was kann wertbeständiger sein als eine PV-Anlage, die sich in vielleicht 12 Jahren armortisiert hat
und dann möglicherweise die kWh günstiger produziert, als sie von irgendeinem EVU gekauft werden müßte...

...sicher sind für diese Situation zur optimalen ökomischen Nutzung noch einige technische Details zu klären...
...aber..hmm..muss zunächst mal prüfen, ob ich zu gegebener Zeit überhaupt aus meinem Einspeisevertrag komme...

Luke

Geändert von Luke (06.01.2008 um 21:22 Uhr) Grund: Tabelle repariert...
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  #5 (permalink)  
Alt 05.01.2008, 18:31
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meiseac befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Luke Beitrag anzeigen
...gut, meiseac, dann wär das klar...
...ich habe meinen Eindruck in Bezug auf die Behandlung von JSES in einem unscheinbaren
Satz im besagten Forum angedeutet und sofort eins zwischen die Hörner bekommen...


Luke
Hallo Luke

Ich wollte nicht nochmal den ganzen Beitrag zitieren deshalb habe ich den oberen Teil genommen:

Ich weiß was du meinst aber dir dürfte ja auch nicht entgangen sein das die Person die du ansprichst (und einige) andere vor einigen Tagen aus dem betreffenden Forum ausgeschlossen worden sind.

Zum Thema:

Ich sehe die Sache auch entspannt so habe ich z.B. für meine Anlage relativ wenig gezahlt weil ich alles was selbst zu machen war auch selbst gemacht worden ist. Das fing schon mit der Planung der Aufständerung an, und ging über die Montage bis hin zur Verschaltung bis zum Wechselrichter. Die Leitung zum Wechselrichter war auch schon verlegt so das die Elektrofirma nur noch den zusätzlichen Zählerkasten montieren und anschliessen muste.

Geändert von meiseac (05.01.2008 um 18:40 Uhr)
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  #6 (permalink)  
Alt 05.01.2008, 18:53
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Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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...ja...aber das will ich nicht weiter diskutieren,
schon gar nicht in diesem von Fair-PV gestarteten thread,
den ich als Bereicherung dieses bisher etwas tristen Forums betrachte...

...Foren sind voller angenehmer Überraschungen, leider auch voller Willkür...
...Leute werden gekickt, weil ein Forum nicht stark genug für sie ist...
...es gibt Wanderer zwischen den Welten...
...andere scheiden freiwillig aus...
...mal sehen wie's weitergeht...
...entscheidend ist die Toleranz der Mitglieder, der Respekt anderen gegenüber...
... und 'türlich die Qualität der Beiträge ...
...denke da hat Fair-PV hier einen exzelenten Start hingelegt...
...seine speziellen Bemerkungen mag man ihm verzeihen...

zurück zum Thema!

Luke
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  #7 (permalink)  
Alt 05.01.2008, 19:03
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helge befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo zusammen,

ich finde die Aufstellung sehr ausführlich und interessant, aber ich vertrete auch den Standpunkt, dass man eine Investition in eine PV- Anlage eher gelassen sehen sollte. Wenn man bedenkt, welch geringen Anteil die Photovoltaik in D einnimmt (ich glaube 2%), dann dürfte klar sein, dass es schwer sein wird, den Durchbruch zu schaffen. Dennoch glaube ich daran, dass die PV sich sehr gut entwickeln wird.

Ich möchte zu diesem Thema kurz Franz Alt zitieren:

"Wenn ich an meiner Solaranlage stehe und sehe, wie viel Energie die Sonne bringt - an sonnigen Tagen weit mehr als wir brauchen, sodass ich einspeisen kann - und das E-Werk macht Schulden bei mir, ist das ein wunderbares Gefühl, das nicht zu bezahlen ist."

Klar sollte eine teure Investition immer gut überlegt sein aber wenn ich sehe, wie viel Geld in z.B. Autos investiert wird, die nach 15 Jahren Schrottreif sind, gebe ich aus Überzeugung gerne einen Euro mehr für meine PV- Anlage aus.
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  #8 (permalink)  
Alt 05.01.2008, 19:08
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Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von meiseac Beitrag anzeigen

Zum Thema:

Ich sehe die Sache auch entspannt so habe ich z.B. für meine Anlage relativ wenig gezahlt weil ich alles was selbst zu machen war auch selbst gemacht worden ist. Das fing schon mit der Planung der Aufständerung an, und ging über die Montage bis hin zur Verschaltung bis zum Wechselrichter. Die Leitung zum Wechselrichter war auch schon verlegt so das die Elektrofirma nur noch den zusätzlichen Zählerkasten montieren und anschliessen muste.
...ja, meiseac, das ist 'türlich ein wesentlicher Punkt, um die Investitionskosten niedrig zu halten...
...das Argument der schwierigen Gewährleistung bei Selbstmontage wird IMHO auch mehr als ausgeglichen...
...durch die genaue Kenntniss der eingenen Anlage und die Möglichkeit auch
nach Gewährleistungsfrist kostengünstige Reparaturen durchzuführen...
...die hochgejubelte Hersteller- Ertragsgarantie bei den Modulen halte ich eh' für Marketing-Geschwafel...

...ich bin zwar der Meinung nicht unbedingt 2 linke Hände zu haben,
aber damals habe ich mich schlicht aus Unkenntniss nicht getraut...

...inzwischen bin ich aber auch soweit vertraut mit meiner Anlage,
um die Höhe der zukünftigen Reparaturkosten relativ niedrig zu halten...

...jeder "Heimwerker" muss allerdings die Gefahren kennen, die von einer solchen Anlage ausgehen...

Luke
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  #9 (permalink)  
Alt 05.01.2008, 19:12
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Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von helge Beitrag anzeigen
Klar sollte eine teure Investition immer gut überlegt sein aber wenn ich sehe, wie viel Geld in z.B. Autos investiert wird, die nach 15 Jahren Schrottreif sind, gebe ich aus Überzeugung gerne einen Euro mehr für meine PV- Anlage aus.
sehe ich auch so...
...selbst die Wertigkeit als Statussymbol scheint einem Wandel zu unterliegen...
...zu Gunsten der Solar-Anlage...

...muss jetzt weg...

best regards

Luke
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  #10 (permalink)  
Alt 05.01.2008, 20:16
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Fair-PV befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Ohne Finanzierungskosten, ohne Inflation und mit einem Haben-Zins von 4,5% sieht die Rechnung natürlich ganz anders aus.
Aber gerade bei größeren Anlagen ist es halt schwierig das mal ebenso vom laufenden Konto zu zahlen.
Es soll eigentlich auch eine ganz nüchterne Betrachtung der aktuellen Situation sein.
Wer noch was für die Umwelt tun möchte, braucht natürlich nicht unbedingt die große Rendite.
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  #11 (permalink)  
Alt 05.01.2008, 20:43
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meiseac befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Da hast du vollkommen Recht ich habe mir meine Module über 4 Monate zusammengekauft und die Gestelle in denen die module liegen hat die befreundete Schlosserei auch nicht alle auf einmal geschweißt und verzinkt.

Ich habe halt immer Stück für Stück gekauft und gebaut im März angefangen und im September ans Netz gegangen.

Viele Grüße

meiseac
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  #12 (permalink)  
Alt 06.01.2008, 13:30
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Fair-PV befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von meiseac Beitrag anzeigen
Da hast du vollkommen Recht ich habe mir meine Module über 4 Monate zusammengekauft und die Gestelle in denen die module liegen hat die befreundete Schlosserei auch nicht alle auf einmal geschweißt und verzinkt.

Ich habe halt immer Stück für Stück gekauft und gebaut im März angefangen und im September ans Netz gegangen.

Viele Grüße

meiseac
Ist natürlich ne Möglichkeit,
aber bei größeren Anlagen doch eher nicht praktikabel. Allein die Kosten für das Montagegerüst hätten das ganze bei mir unmöglich gemacht.

Andererseits, scheint das wohl zur Zeit die einzige Möglichkeit zu sein um einen Preis von ca. 3800€/kW zu erzielen, da fängt dann die Sache auch wieder an wirtschaftlich zu werden.
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  #13 (permalink)  
Alt 21.01.2008, 08:09
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µ-tze befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Ich bin gerade bei der Planung meiner ersten Anlage. Bei der Suche im www habe ich dann dieses Forum gefunden.
Könnte man zum Bau keine Suntech, Yingli oder TrinaSolar Module einsetzen? Die sind günstig und erzeugen Strom wie alle anderen Module.
Ich baue meine Anlage selber auf und spare mir die teuren Stundensätze. Dachhaken montieren, Profile verschrauben, Kabel ziehen und Module verlegen kann nicht so schwer sein.
3800 Euro ist für eine Montage in 2008 soeben zu vertreten.


Best regards

µ-tze
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  #14 (permalink)  
Alt 21.01.2008, 17:33
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voltaikfuchs befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
...
Könnte man zum Bau keine Suntech, Yingli oder TrinaSolar Module einsetzen? Die sind günstig ...
Ich baue meine Anlage selber auf und spare mir die teuren Stundensätze.
...
3800 Euro ist für eine Montage in 2008 soeben zu vertreten.


Best regards

µ-tze

Willst wohl eine Diskussion starten mit Deinen Allgemeinplätzen
Nö danke

SATIRE an:
Sehr günstige, um nicht zu sagen billige Stundenlöhne würden asiatische Monteure verlangen. Lass sie doch einfliegen.
Satire aus

Und in 10, spätestens 20 Jahren wird doich hier auch chinesisch statt english gesprochen, wenns so weiter geht

vfuchs
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  #15 (permalink)  
Alt 21.01.2008, 17:52
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µ-tze befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von voltaikfuchs Beitrag anzeigen
Willst wohl eine Diskussion starten mit Deinen Allgemeinplätzen
Nö danke

SATIRE an:
Sehr günstige, um nicht zu sagen billige Stundenlöhne würden asiatische Monteure verlangen. Lass sie doch einfliegen.
Satire aus

Und in 10, spätestens 20 Jahren wird doich hier auch chinesisch statt english gesprochen, wenns so weiter geht

vfuchs
Eigentlich habe ich mit einer qualifizierten Antwort von einem Fachmann gerechnet. Was stört alle an den China-Modulen? Chinesen sind auch Menschen die selbständig denken und arbeiten können. Warum sollte man nicht deren Module kaufen? Der größte Teil unseres Konsums kommt aus China. Soweit ich informiert bin, werden die oben genannten Module auf deutschen Maschinen und Montagestraßen errichtet!

Ich wäre dankbar für ein paar Argumente (pro und kontra).

Best regards

µ-tze
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  #16 (permalink)  
Alt 21.01.2008, 18:21
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voltaikfuchs befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
Eigentlich habe ich mit einer qualifizierten Antwort von einem Fachmann gerechnet.
Was stört alle an den China-Modulen?
Chinesen sind auch Menschen die selbständig denken und arbeiten können. Warum sollte man nicht deren Module kaufen?
Der größte Teil unseres Konsums kommt aus China.
Soweit ich informiert bin, werden die oben genannten Module auf deutschen Maschinen und Montagestraßen errichtet!

Ich wäre dankbar für ein paar Argumente (pro und kontra).

Best regards

µ-tze
a) Würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen, für jemand, der sie ja sowieso nehmen will -> wozu ? ist doch zwecklos

b) sehr viele störren sich nicht daran.
Dich doch auch nicht.
Vielleicht doch nur diejenigen, die die beste Qualität wollen ? Wer weiß ?
Willst DU die vom Gegenteil überzeugen ? Und wie ?

c) warum können sie NOCH nicht auch die Montagestrassen + Fertigungsmaschinen errichten ?

d)Wegwerfconsum -> 100% Asia ja ist realität.

e) PV = Wegwerfconsum ? oh NO

f) u.s.w.

vfuchs
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  #17 (permalink)  
Alt 21.01.2008, 18:39
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Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hi Mütze,

'türlich kann man Suntech, Yingli und Trinas einsetzen...
...besonders wenn Du Deine Anlage selbst baust...
(Eigen-Verantwortung für die Erträge ist doch was Feines)


...nehmen wir mal an, Du bist ausreichend versiert ein solches System zu konfigurieren
und ohne Gefahr für Leib und Seele zu installieren...

...dann wirst Du die o.g. Module für ca. 3,10€ bis 3,40€ pro Wp netto einkaufen können...
...Sharps und Kyoceras kosten 3,5 bis 3,7 € pro Wp netto...
...der horrende Preis für Sanyos liegt über 4€ pro Wp netto

...hmm...wenn's dann schon keine Sanyos sein sollen, gäbe es für mich im Mittelfeld
erheblich bessere Alternativen als die ersten 3 Hersteller...
...es sei denn Du bekommst SunYinTri deutlich unter 3€ pro Wp...

...auf keinen Fall vergessen: eine Qualitätskontrolle bei Anlieferung der Module durchführen:
peinliche Sichtprüfung (Module müssen rot werden),
Flashliste bzgl. Serien-Nr. und Flashdaten checken,
Leerlaufspannung und Kurzschluss-Strom jedes Moduls in reproduzierbarer Position
bei starker Sonneneinstrahlung messen und bzgl. Tendenz mit Flashliste
und allen anderen Modulen vergleichen...

...erst zahlen, wenn die Prüfung zur Zufriedenheit ausgefallen ist...
...gefordert ist dann noch'n bischen Vertrauen zum guten Langzeitverhalten...
...oder mindestens 'n kostenfreies Ersatzmodul / string ...

Luke
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  #18 (permalink)  
Alt 21.01.2008, 22:38
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µ-tze befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Luke Beitrag anzeigen
'türlich kann man Suntech, Yingli und Trinas einsetzen...
...besonders wenn Du Deine Anlage selbst baust...
(Eigen-Verantwortung für die Erträge ist doch was Feines)
...nehmen wir mal an, Du bist ausreichend versiert ein solches System zu konfigurieren
und ohne Gefahr für Leib und Seele zu installieren...

20 Jahre Arbeitserfahrung als Elektrofachkraft sollte reichen.

Zitat:
Zitat von Luke Beitrag anzeigen
...dann wirst Du die o.g. Module für ca. 3,10€ bis 3,40€ pro Wp netto einkaufen können...
...Sharps und Kyoceras kosten 3,5 bis 3,7 € pro Wp netto...
...der horrende Preis für Sanyos liegt über 4€ pro Wp netto

...hmm...wenn's dann schon keine Sanyos sein sollen, gäbe es für mich im Mittelfeld
erheblich bessere Alternativen als die ersten 3 Hersteller...
...es sei denn Du bekommst SunYinTri deutlich unter 3€ pro Wp...

Wieso sollten die Sharps, Kyoceras und wie sie sonst noch alle heißen besser sein? Kannst Du das genauer erklären? Sanyos rechnen sich bei uns im Ruhrgebiet nicht.

.
Zitat:
Zitat von Luke Beitrag anzeigen
..auf keinen Fall vergessen: eine Qualitätskontrolle bei Anlieferung der Module durchführen:
peinliche Sichtprüfung (Module müssen rot werden),
Flashliste bzgl. Serien-Nr. und Flashdaten checken,
Leerlaufspannung und Kurzschluss-Strom jedes Moduls in reproduzierbarer Position
bei starker Sonneneinstrahlung messen und bzgl. Tendenz mit Flashliste
und allen anderen Modulen vergleichen...

Sichtprüfung, ok. Ist nachvollziehbar.
Flashliste mit Serien-NR. checken sollte auch kein Problem darstellen.
Sonnenstrahlungs-Modulmessung: Da wird man glaube alles messen, aber keine Daten erhalten die man verwerten kann.

Zitat:
Zitat von Luke Beitrag anzeigen
...erst zahlen, wenn die Prüfung zur Zufriedenheit ausgefallen ist...
...gefordert ist dann noch'n bischen Vertrauen zum guten Langzeitverhalten...
...oder mindestens 'n kostenfreies Ersatzmodul / string ...
Und das brauche ich alles nicht bei deutschen oder japanischen Modulen? Was macht man hier anders in Deutschland? Mit guten Argumenten kann man mich überzeugen. Bei Stammtischgeschwätz mach ich lieber die Ohren zu und vertraue auf meine Berufserfahrung und Lebenserfahrung.

Best regards

µ-tze
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  #19 (permalink)  
Alt 21.01.2008, 23:52
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Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
20 Jahre Arbeitserfahrung als Elektrofachkraft sollte reichen.
...das ist gut, konnte ich aber vorher nicht wissen!


Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
Wieso sollten die Sharps, Kyoceras und wie sie sonst noch alle heißen besser sein? Kannst Du das genauer erklären?
...lt. Datenblatt müssen sie nicht besser sein, ich hätte einfach mehr Vertrauen zu diesen Herstellern...
...ja, Bauchgefühl...Beispiel Suntech: sie haben in jüngster Zeit eine Vielzahl unterschiedlichster Module
mit teilweise erstaunlich schwankenden Wirkungsgraden produziert, da gibts monos mit 11,6% aber auch polys mit 14,4%,
das deutet IMHO auf stark zufallsabhängige Produktionsmethoden hin....


Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
Flashliste mit Serien-NR. checken sollte auch kein Problem darstellen.
...wenn Du sie bekommst ...

Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
Sonnenstrahlungs-Modulmessung: Da wird man glaube alles messen, aber keine Daten erhalten die man verwerten kann.
...es geht nicht um Messungen nach STC, mit etwas Erfahrung (20 Jahre dürften reichen)
kann in Verbindung mit einer Ausrichtungsschablone bei optimalen Sonnenschein (Mittagszeit, wolkenlos) der Kurzschlußstrom
hinreichend überprüft werden (1000 Watt/m² sind bei optimaler Ausrichtung relativ leicht zu erreichen, die Temperatur
über STC Bedingungen begünstigt den Stromfluss sogar)..
...die Leerlaufspannung sinkt bei höherer Temperatur zwar ab, aber auch sie ist gut zu beurteilen...
...im Wesentlichen geht es aber um den Vergleich der Module untereinander, Querulanten erkennst Du bevor sie
sich im montierten string verbergen...denk mal drüber nach...


Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
Und das brauche ich alles nicht bei deutschen oder japanischen Modulen?
...doch, würde ich bei Selbstmontage bei allen Modulen dieser Welt machen...

Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
Was macht man hier anders in Deutschland?
...naja, die Kulanz bei Reklamationen würde ich schon als höherwertig einschätzen...
...und, ich kanns mir nicht verkneifen...die Rechte des Menschen auch...

Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
Mit guten Argumenten kann man mich überzeugen.
...will Dich nicht überzeugen, ist alles nur my humble opinion...

Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
Bei Stammtischgeschwätz mach ich lieber die Ohren zu und vertraue auf meine Berufserfahrung und Lebenserfahrung.
yepp, Vertrauen ist immer gut...

take care

Luke
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  #20 (permalink)  
Alt 22.01.2008, 00:57
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voltaikfuchs befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hi Luke
klasse Deine Coolness.

Auch wenn ich bezweifle, das es uns, vor allem µ-tze weiter bringt, versuch ich es mal.


meine Sicht,
zum wirtschaftlich und technischen Aspekt als Individium

Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen

A.
Ich bin gerade bei der Planung meiner ersten Anlage.

Wieviel kWp sollen das werden. Die Preise von Luke siehe oben gelten round about für Endkunden bei 5-10 kWp


Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen

B.
Könnte man zum Bau keine Suntech, Yingli oder TrinaSolar Module einsetzen?
Ja, das EEG macht noch keinen Unterschied bei den Vergütungssätzen.
Leider. Siehe unten

Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen

C.
3800 Euro ist für eine Montage in 2008 soeben zu vertreten.
Wer hat das wo festgeschrieben. Ich weiß seit heute, Du bist aus NRW. O.K.



Zitat:
Zitat von µ-tze Beitrag anzeigen
E.
Bei Stammtischgeschwätz mach ich lieber die Ohren zu
und vertraue auf meine Berufserfahrung und Lebenserfahrung.
echt ? ich auch, und habe eben daher und deswegen ein anderes Gefühl.



Schnitt

my 2 cents
aus energiepolitischer(und wirtschaftspolitisch) Sicht im Sinne des EEG.

Im leider nicht zu erwähnenden Forum habe ich mal einen thread gestartet.
Leider nahm ich mir nicht genug zeit, meine Gedanken richtig und so zu formulieren,
dass JEDER sie verstehen hätte können.
Da hab ich mir aber letztendlich doch Zeit ersparrt,
den verstehen können und wollen sind doch nicht eins.


Mein Anlegen in dem thread damals, schon vor weit über einem Jahr,
bringt die Aussage von Josef Fell (SPD, einem Mitbegründer des EEG)
(brandaktuell) bei der Debatte über die Vergütungssätze genau auf den Punkt:



Das EEG
ist eine Investition
in die Marktführerschaft
deutscher
PV-Unternehmen.


Ja und genau so sollte es die Politik aber auch händeln.

Sonst kommts dazu, das eine Solarworld alles zukauft,
was nicht rechtzeitig auf die Bäume kommt, Gewinnmargen ausweist,
die zu Kursexplosionen (Blase ?) führen und die deutsche Neidmentalität wecken.

Nutznieser werden u.U. die Chinesen sein.
Die profitieren immer von unserer Dummheit.

Solange sich Politiker (aus der selben Partei wie der o.a. Fell) von Gazprom
und RWE kaufen lassen können, ohne das Gesicht zu verlieren, und noch Gehör zu finden.
na Bravo wo sind wir den



Ist das lang geworden. Gute Nacht

vfuchs
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