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22.06.2010, 22:04
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Dünnschicht Technologie schon Einsatzbereit?
Hallo zusammen und danke für die Beantwortung der Fragen eines "Gastes".
Ich lebe in Brasilien. Hier sind die Bedingungen für PV sicher Ideal, wobei die Sonne kürzer scheint als in Europa (um 17:00-Uhr geht sie unter und um 18:00Uhr ist es ganzjährig stocknacht), doch scheint sie tagsüber umso intensiver, meistens wenigstens.
Allerdings führt PV hier eine Schattendasein, was sicher auch daran liegt, dass es keine öffentliche Förderungen gibt, so muss sich die Sache aus siche heraus lohnen. Da die Strompreise nicht so hoch sind als in Europa, die PV Technologie jedoch internationalen Preisen unterworfen ist, ist die Wirtschaftlichkeit sicher einer der entscheidenden Gründe für die Abstinenz der Bevölkerung.
Ich möchte mich jedenfalls damit beschäftigen und wenn es geht in meinem Haus installieren, nur was?
Oft wird hier durch eine zeitliches Einführungsgap eine Technologiestufe übersprungen. Das könnte auch bei PV der Fall werden. Weshalb ich mich mal ein wenig in der Dünnfilmtechnologie umgehört habe. Nach dem was mir vorliegt, dürfte das die Zukunft sein und für die hiesigen Verhältnisse den entscheidenden wirtschaftlichen Nutzen abwerfen, zumindest mit der klaassischen Stromversorgung konkurrieren können.
Das ist der Grund, dass ich geneigt bin, mich mit Dünnfilm Tecnologie zu versorgen, auch wenn es dafür noch ein wenig früh sein sollte. Hätte den Vorteil, dass ich hier eine schöne Pilotanlage, auch zum Vorzeigen hätte, um mit meiner Importfirma dann auch für den Markt hier zu importieren, wenn die Preise sich auf einem vernünftigen und sstabileren Niveau eingependelt haben und die Sache kalkulierbar wird.
Deshalb die Frage an die Experten hier. Ist es richtig, wenn ich davon ausgehe, dass die Dünnfilmtechnologie in wenigen Jahren den Markt dominieren und die klassischen Moduln verdrängen wird? Ist diese Technik heute schon mit vernünftigem Ergebnis einsetzbar?
In meinem Fall muss ich ohnehin einen Dachbereich der mit durchsichtigen Polikarbonatpaneelen überdeckt ist austauschen und neue Moduln einsetzen. Ich möchte, wegen der extremen Sonneneinstrahlung jedoch diese Paneelen teilweise blindieren. Da böten sich Dünnfilmzellen an, die darauf laminiert werden und sowohl Strom als auch im Haus Schatten liefern könnten. Also könnte das Ganze mit einer ohnehin notwendigen Maßnahme verbunden werden, was die Kosten für PV günstig beeinflussen könnte. Bei dem Dachbereich handelt es sich um ca. 50m². Was kann ich da bei diesser echnik an Leistung erwarten?
Es gibt noch viele Fragen, aber das sollte erst mal genügen fürs Erste.
Danke fürs nachdenken und die Mühe das auf die Tasten zu hämmern,
Grüße aus der Sonne,
Jeannie
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31.07.2010, 04:12
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Oft wird hier durch eine zeitliches Einführungsgap eine Technologiestufe übersprungen. Das könnte auch bei PV der Fall werden. Weshalb ich mich mal ein wenig in der Dünnfilmtechnologie umgehört habe. Nach dem was mir vorliegt, dürfte das die Zukunft sein und für die hiesigen Verhältnisse den entscheidenden wirtschaftlichen Nutzen abwerfen, zumindest mit der klaassischen Stromversorgung konkurrieren können.
Das ist der Grund, dass ich geneigt bin, mich mit Dünnfilm Tecnologie zu versorgen, auch wenn es dafür noch ein wenig früh sein sollte. Hätte den Vorteil, dass ich hier eine schöne Pilotanlage, auch zum Vorzeigen hätte, um mit meiner Importfirma dann auch für den Markt hier zu importieren, wenn die Preise sich auf einem vernünftigen und sstabileren Niveau eingependelt haben und die Sache kalkulierbar wird.Deshalb die Frage an die Experten hier. Ist es richtig, wenn ich davon ausgehe, dass die Dünnfilmtechnologie in wenigen Jahren den Markt dominieren und die klassischen Moduln verdrängen wird? Ist diese Technik heute schon mit vernünftigem Ergebnis einsetzbar?In meinem Fall muss ich ohnehin einen Dachbereich der mit durchsichtigen Polikarbonatpaneelen überdeckt ist austauschen und neue Moduln einsetzen. Ich möchte, wegen der extremen Sonneneinstrahlung jedoch diese Paneelen teilweise blindieren. Da böten sich Dünnfilmzellen an, die darauf laminiert werden und sowohl Strom als auch im Haus Schatten liefern könnten. Also könnte das Ganze mit einer ohnehin notwendigen Maßnahme verbunden werden, was die Kosten für PV günstig beeinflussen könnte. Bei dem Dachbereich handelt es sich um ca. 50m². Was kann ich da bei diesser echnik an Leistung erwarten?
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26.08.2010, 12:57
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Registriert seit: 17.08.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 58
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man kann zu diesem Thema leider nur ja und nein sagen
Ja die Technik ist billiger ( europaweit mit Einspeisevergütung)
allerdings nur für Flächen ab 30-40 mtr Länge ( Industrie )
oder/und schlechte Neigung 10-15 Grad
Ansonsten kleine Dächer ist immer noch poly oder mono unschlagbar, meiner
Meinung nach.
Für Inselanlagen das immer noch sehr teuer ist spielen die Module eher eine
Rolle wo sie aufgebaut werden Gradzahl, Ästhetik ....
Gibt es denn schon grid tied Anwendungen?!
Modulpreise varrieren 1,15 Euro - 1,86 Euro pro Watt
Dünnschicht Poly/mono
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07.10.2010, 10:49
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 07.10.2010
Beiträge: 2
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Das ist der Grund, dass ich geneigt bin, mich mit Dünnfilm Tecnologie zu versorgen, auch wenn es dafür noch ein wenig früh sein sollte. Hätte den Vorteil, dass ich hier eine schöne Pilotanlage, auch zum Vorzeigen hätte, um mit meiner Importfirma dann auch für den Markt hier zu importieren, wenn die Preise sich auf einem vernünftigen und sstabileren Niveau eingependelt haben und die Sache kalkulierbar wird.Deshalb die Frage an die Experten hier. Ist es richtig, wenn ich davon ausgehe, dass die Dünnfilmtechnologie in wenigen Jahren den Markt dominieren und die klassischen Moduln verdrängen wird? Ist diese Technik heute schon mit vernünftigem Ergebnis einsetzbar?In meinem Fall muss ich ohnehin einen Dachbereich der mit durchsichtigen Polikarbonatpaneelen überdeckt ist austauschen und neue Moduln einsetzen. Ich möchte, wegen der extremen Sonneneinstrahlung jedoch diese Paneelen teilweise blindieren. Da böten sich Dünnfilmzellen an, die darauf laminiert werden und sowohl Strom als auch im Haus Schatten liefern könnten. Also könnte das Ganze mit einer ohnehin notwendigen Maßnahme verbunden werden, was die Kosten für PV günstig beeinflussen könnte. Bei dem Dachbereich handelt es sich um ca. 50m². Was kann ich da bei diesser echnik an Leistung erwarten?
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07.10.2010, 11:34
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Registriert seit: 17.08.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 58
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Duenschicht
Hallo erstmal,
Duennschicht ist absolut marktreif besonders preisabhaengig, allerdings
muss die Dachflaeche sehr gross sein , Gefaelle ab 10 Grad.
Das Problem mit a si bzw tandem technologie ist bei 1400x 11oo hast du
entweder 100W bzw. 140W an Leistung zu erwarten.
Bei Kristallinen Modulen zw. 180W / 230 W also prinzipiell mehr Ausbeute
vom qm Standpunkt. Die Leistung der Duennschicht ist meist 20 - 30 %
hoeher vom kWh Ertrag aber wie gesagt mehr Module (kW) bedingt kriegst
du mit kristallinen auf s Dach montiert.
Bei Industriedaechern rentiert sich vom ROI Standpunkt und Einnahmen immer
Duennschicht im Sueden Deutschlands.
Bei Maximalauslegung bekommt man , wenn nicht verschattet kommt auf die
Dachmasse an 100kW Duennschicht drauf mit kristallinen 180kW in einen
meiner Faelle , man braucht allerdings mehr Kabel und mehr Wechselrichter
und bei 10 Grad Dachneigung bei kristallinen deutlich weniger erbrachte
Leistung, wenn man jetzt kristalline Module aufstaendert kriegt man nur noch
140-150 kW drauf ( 30 Grad ) und bei Preisen 1,25 E - 2,20 E pro Watt ist
eine unglaubliche Preisspanne dazwischen.
First Solar nicht unbedingt mein ^favourite^ wegen Verarbeitung ist seit
Jahren bei den besten drei im 9500 - 1150 kWh Bereich erbrachte Leistung.
A
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