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  #1 (permalink)  
Alt 19.04.2010, 11:44
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Registriert seit: 13.01.2010
Beiträge: 4
Markus_E befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ausrufezeichen Umweltbelastung

Hallo,
wie warm Module werden können hab ich schon klären können. Es haben sich aber viele neue fragen für mich aufgetan und würde mich freuen wenn sie einer von euch beantworten könnte.
Und zwar:

Dunkel Dachflächen erhitzen sich weit mehr als helle Dachflächen.

Solarplatten erhitzen sich also auch.
Diese Erhitzung wird freigesetzt und erwärmt somit die Luft und weiter die Atmosphäre, was wieder zu einer gesammten erwärmung führt.
Solarelemente benötigen zu Ihrer Herstellung viel Energie, dieser Energiebedarf verursacht natürlich auch CO2.

Frage 1: Wie lange braucht es, bis eine Solarzelle ihren Hesrtellungsernergiebedarf selbst erzeugt hat?

Frage 2: Wieviel CO2 lässt sich in der verbleibenden zeit dann noch einsparen.

Frage 3: Ist es gesammt bedrachtet wirklich Klimatisch besser eine Solaranlage aufs Dach zusetzten, um CO2 zu sparen und somit der Klimaerwärmung gegenzusteuern, wenn man berücksichtigt, dass die dunklen Solarzellen wiederum mehr Wärme abgeben als eine alternative helle / weiße Bedachung? (vgl. weiße Steingebäude in Südeuropa, Griechenland)
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  #2 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 15:39
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Registriert seit: 18.05.2010
Beiträge: 2
basti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Persönlich weiß ich nicht, wie lange es dauert bis eine Solarzelle ihre Herstellungsenergie wieder drin hat, persönlich glaube ich, dass sie das schon nach kurzer Zeit hat....

Da Solarzellen ja schwarz sind und sich dementsprechend stärker erhitzen als z.B. gewöhnliche rote Ziegel, kann man nicht anzweifeln, um wieviel dadurch jedoch insgesamt die Erderwärmung steigen würde, wäre interessant.

Wenn man jedoch jedes Kernkraftwerk auf der Erde abstellen würde und Energie bloß noch durch Solarzellen erzeugen würde, wäre es interessant zu wissen, welches Medium die Erderwärmung mehr steigert: Solarzellen oder Kernkraftwerk?
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  #3 (permalink)  
Alt 07.06.2010, 16:50
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Registriert seit: 18.05.2010
Beiträge: 2
basti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Gibt es denn dazu keine weiteren Meinungen mehr???

Geändert von Admin (07.06.2010 um 17:51 Uhr)
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  #4 (permalink)  
Alt 24.06.2010, 18:36
plattenwible
Gast
 
Beiträge: n/a
Lächeln Energiebilanz

Hallo ,Drei Jahre und einen Monat muss eine Solaranlage auf einem Dach in Deutschland Sonnenstrahlung in elektrische Energie umwandeln – dann hat sie genau soviel Strom erzeugt, wie bei ihrer Herstellung benötigt wurde. Etwas mehr als drei Jahre: bei einer möglichen Lebensdauer von 30 Jahren.Nachzulesen unter WDR.de Quarks&Co Suchbegriff Energiebilanz
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  #5 (permalink)  
Alt 02.07.2010, 09:22
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Registriert seit: 30.06.2010
Beiträge: 3
Sonnengärtner befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Ich denke nicht, dass man ganz pauschal sagen kann, dass die Anlage nach genau 3 Jahren und 1 Monat die Energie erzeugt hat, die sie für ihre Herstellung benötigte. Das hängt meiner Meinung nach stark von den Modulen und der Lage ab. Die Leute würden ja nicht nach Süddächern in Bayern suchen, wenn die Energieerzeugung überall gleich wäre, oder?
Das muss die Solarfirma bzw. der Hersteller mit den genauen Gegebenheiten ausrechnen. Heißt übrigens energetische Amortisation :-)

Aber wenn wir von den drei Jahren ausgehen, die Quarks und Co. angegeben hat, ist die CO2-Einsparung ja noch enorm, wenn die Anlage zwischen 20 und 25 Jahren läuft. Also lohnt sie sich auf jeden Fall. Und soviel dunkler sind die Dächer ja auch nicht. Viele Einfamilienhäuser haben z.B. schwarze Dachschindeln. Schöner wäre es aber natürlich, wenn die entstandene Wärme gleich noch weiter genutzt werden kann z.B. in Form einer Kopplung an eine Warmwasseraufbereitungsanlage.
__________________
Sonnengärtner: Dachbörse und Marktplatz
www.sonnen-gaertner.de
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