Meine Anlage (10,5 kWp) wurde vor 6 Jahren von einer noch heute tätigen Fachfirma errichtet.
Durch Schnee und Sturm (Schneelastzone III) ist es zu mehreren Pfannenbrüchen gekommen, sodaß sogar Wasser durch das Dach ins Obergeschoss gelaufen ist. Es mußte schnellstens gehandelt werden. Die Erbauerfirma hatte keine Zeit. Somit wurde eine heimische Dachdeckerfirma beaufragt. Um die Bruchstellen, die nicht so ohne weiteres erkennbar waren, zu finden, mußten die Module demontiert werden.
Dabei stellten die Dachdecker fest, dass die Dachhaken für die Sparrengröße zu klein und nicht befestigt waren. Außerdem wurden für die Lattung zu kleine Haken benutzt.
Zudem waren an mehreren Stellen Kabel gebrochen, geknickt oder verknotet (Fotos).
Die Bruchstellen wurden von den Dachdeckern isoliert.
Nach Montierung der Module schaltete ein Elektriker die Anlage wieder ein. Es kam zum Kurzschluss und die Sicherungen flogen raus. Ein hinzugezogener Elektromeister, gleichzeitig Brandexperte der Stadt, legte nach Anschau der Fotos die Photovoltaikanlage aufgrund größter Brandgefahr sofort still. Sind solche Kabelbrüche nach 6 Jahren durchaus normal oder hat die Firma minderwertiges Kabelmaterial verwendet?
Muss ich nun für den Baupfusch aufkommen oder kann ich die Firma in Haftung nehmen?
Garantien und Gewährleistung sind inzwischen ja wohl abgelaufen.
Danke für eure Hilfe!!
Hübsche Bilder,
es lässt sich nicht genau sagen, aber diese Kabel schauen mir fast nach einem MArderbiss aus, zumindest ist die warscheinlichkeit groß, da viele so kleine Bisse da zu sehen sind.
Geh mal mit einem Stück oder einem besserem Bild zu einer Auto Werkstatt, die haben große Ergahrungen mit Biss spuren.