 |

22.04.2011, 08:04
|
|
Neuer Benutzer
|
|
Registriert seit: 22.04.2011
Beiträge: 5
|
|
Netzanschluss PV-Anlage
Hallo,
ich möchte gerne eine PV-Anlage installieren lassen. Ich bringe 7,2 kWp aufs Dach drauf (optimale Lage, keine Verschattung). Soweit, so gut.
Aber ich weiß nicht wie ich den Strom einspeisen soll. Mir geht es um einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil.
Es gibt da mindestens vier Varianten und ich weiß nicht das langfristig das beste ist:
Variante 1:
---------------
Ich speise alles so ein dass es egal ist, ob die Heizung oder der Haushalt den Stom verbraucht.
siehe https://sites.google.com/site/io2010...attredirects=0
Variante 2:
---------------
Ich speise alles in den Heistromkreis ein. Der Heizstrom kostet zwar nur 16 cent. für den Selbstverbrauch bekomme ich aber 12 Cent.
(Zur Info: Ich brauche derzeit pro Jahr ca. 2000 kWh vom Hochtarif (HT) zu 16,51 Cent. und ca 2000 kWh vom Niedertarif (NT) zu 13,28 Cent.)
Hier besteht vielleicht die Chance, dass ich einen Selbstverbrauchsanteil von über 30 % habe und daduch 16,74 Cent statt 12,36 Cent Vergütung für den Direktverbrauch bekomme.
Dafür produziert die PV im Winter weniger. Allerdings brauche ich natürlich für die Heizung im Winter mehr Strom als im Sommer.
siehe https://sites.google.com/site/io2010docs/home/PV_V2.png
Variante 3:
---------------
siehe https://sites.google.com/site/io2010docs/home/PV_V3.png
Ich speise alles in den Haushaltsstromkreis ein. Derzeitiger Jahresverbrauch aber nur 2000 kWh für 21,5 Cent pro kWh.
Allerdings ist tagsüber kaum jemand zuhause. Ich könnte die Selbstverbrauchsvergütung nicht nutzen und wäre gezwungen alles einzuspeisen zu 28,74 Cent pro kWh.
Variante 4:
----------------
siehe https://sites.google.com/site/io2010docs/home/PV_V4.png
Ich teile meine PV auf in zwei Hälften zu je 3,5 kWp und speise in den Heizstromkreis und in den Verbrauchstromkreis ein.
Habe ich da zwei getrennte Anlagen? Wie ist das dann mit dem Finanzamt.
Die erkläre ich es meinem Stromversorger?
Variante 5:
----------------
siehe https://sites.google.com/site/io2010docs/home/PV_V5.png
Ich werfe meinen Heizstoromzähler raus und beziehe stattdessen (den teureren) "Normalstrom". Das hört sich zwar widersinnig an, könnte es sich aber mit steigenden Strompreisen nicht sehr schnell renieren? Es wäre dann egal, ob die Kaffeemaschine oder die Heizung den selbsterzeuten Strom verbracht. Hätte ich da nicht größere Chancen den Selbstverbrauchsanteil von über 30 % zu erreichen?
Ich bin völlig ratlos was ich machen soll. Wie macht Ihr das? Hat denn jemand Heizstom von euch?
Mir ist das nicht ganz klar, warum das nie Thema war bisher. Ich finde es ist eine ganz entscheidende Frage wie man die PV-Anlage anschließt!!
Oder ist es am Ende egal wie man die PV anschließst?
Ich wäre um eine Disskussion zu diesem Thema in diesem Forum sehr froh.
Manfred
|


23.04.2011, 22:31
|
|
Benutzer
|
|
Registriert seit: 01.07.2009
Beiträge: 39
|
|
Hallo Manni,
nee nee so geht das nicht.
Schau mal hier: Anlagenkonzept bei Eigenverbrauch
Du benötigst einen saldierenden Zähler bzw. einen Vierquadrantenzähler damit alle Einspeisung mit dem Momentanverbrauch verrechnet werden kann.
Eigenverbrauch geht nur bei gleichzeitiger Einspeisung!
MfG
Fred
|

24.04.2011, 19:15
|
|
Neuer Benutzer
|
|
Registriert seit: 22.04.2011
Beiträge: 5
|
|
Zitat:
Zitat von Fred
Eigenverbrauch geht nur bei gleichzeitiger Einspeisung!
|
Das ist mir schon klar.
Meine Frage war ja, ob ich die 7 kW meiner Anlage über meinen Heizstromzähler oder meinem Haushaltsstromsähler einspeisen soll.
Oder ob es möglich (und retabel) wäre ggf. die 7 kW Anlage aufzuteilen
und stattdessen je 3,5 kW über den Heizungszähler und 3,5 kW über den Haushaltsstromzähler einspeise.
Das hätte u.U. den Vorteil, dass ich ggf. die Eigenverbrauchsschranke von 30 % leichter erreiche und stärker von den zu erwartenden steigenden Strompreisen profitieren kann weil ich dann 16,74 Cent statt der 12,36 Cent pro kWh für den Eigenverbrauch erhalte.
Kann mir da jemand eine Auskunft geben?
Wie schätzt Ihr das ein? Lohnt sich die Überlegung?
oder spielt das am Ende gar keine Rolle, weil man sowieso fast nie selbst etwas verbraucht bzw. das meiste eingespeist wird?
|

09.05.2011, 21:32
|
|
Neuer Benutzer
|
|
Registriert seit: 23.03.2011
Beiträge: 13
|
|
Hallo a11158,
ich habe das gleiche Problem (2 Zähler HT/NT+normalen Zähler). Mir hat ein Solateur gesagt, die EON hier vor Ort verbaut nur 2Quadrantenzähler und deshalb bleibt mein HT/NT-Zähler aussen vor. 
Ist natürlich nicht im meinem Interesse, wenn der HT/NT-Verbrauch nicht berücksichtigt werden würde, da ich in Summe (Heizung und Haushaltsstrom) ca.8000kWh Jahresverbrauch habe, 30%Eigenverbrauch wären da bei einer 5kW-Anlage locker drin.
Wenn ich was neues weiß, schreib ich wieder.
Gruß, Schaaf
|

09.05.2011, 23:00
|
|
Benutzer
|
|
Registriert seit: 17.08.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 58
|
|
....man kann natürlich pokern eine Einspeisung zuerst für 3,5 kW installieren lassen und danach Eigenbedarf anmeldem für die 2 te Anlage.
Kompliziert wird das Ganze allerdings mit NT/HT Zählwerk, und mit
Heizungsabschaltung bzw, max Lastprofil für 4 bzw, 8 Std so wie
Ich das kenne.
hmmmmm
man sollte natürlich Geschirrspüler und Waschmaschine auf Warmwasser umstellen, über mixed max 40 Grad sowie WW direkt in GS
..das bringt enorm an Leistung und WW wird benutzt anstelle einzeln aufzuheizen pro Gerät
A
|

10.05.2011, 00:48
|
|
Neuer Benutzer
|
|
Registriert seit: 22.04.2011
Beiträge: 5
|
|
@Elektro-Solar:
Ja, das wäre sicher sinnvoll, gleich den Geschirrspühler mit Warmwasser zu betreiben.
Ich werde es mir überlegen.
@Schaaf:
Vielen Dank für deine Unterstützung.
Bislange hat sich noch immer nichts getan bei mir.
Ich habe bei EON Anfang letzter Woche angefragt, ob ich auf den Heizstomzähler einspeisen darf. Leider habe ich bis heute (8 Tage!!!) keine Rückmeldung erhalten.
Mein Elektroinstallaeur will mitlerweile von EON erfahren haben, das das nicht möglich sei auf den Heizstomzähler einzuspeisen. Ich hätte ja damals den Heizstom als Netzanschluss nicht bezahlen müssen , sondern nur den Haushaltsanschluss.
Für den Netzanschluss habe ich aber damals 1800 Euro gezahlt (wie ich soeben in meinen Unterlagen gesehen habe).
Für mich ist das alles keine besonder schlüssige Begründung für eine Ablehnung.
Ich möchte ganz einfach meine (geplante) 7 kW Anlage so einspeisen, dass es egal ist, ob nun die Heizung oder die Waschmaschine den Strom verbraucht, den ich in diesem Moment erzeuge.
Zur Not könnte man ja wie gesagt stattdessen die Anlage aufteilen und je 3,5 kW über den Heizungszähler und 3,5 kW über den Haushaltsstromzähler einspeisen.
Das hätte u.U. den Vorteil, dass ich ggf. die Eigenverbrauchsschranke von 30 % leichter erreiche und stärker von den zu erwartenden steigenden Strompreisen profitieren kann, weil ich dann 16,74 Cent statt der 12,36 Cent pro kWh für den Eigenverbrauch erhalte und zusätzlich den Strom nicht beziehen muss.
Ich möchte einfach den Strom möglichst selbst auch nutzen können, den ich erzeuge.
Den Rest kann ich immer noch einspeisen.
Im Sinne einer guten Selbstversorgung ist das doch vollig logisch, dass das anzustreben ist. Wenn das viele machen würden, müsste auch das Netz nicht so dingend ausgebaut werden, wie es jetzt immer in der Presse zu lesen ist.
Ich vestehe das nicht, was dahan so schwierig ist wie oben beschreiben einzuspeisen und warum EON etwas dagengen hat.
Es gäge dann auch wie jetzt zwei Zähler, die den Verbrauch registrieren.
Daneben gäbe es zwei zähler, die jeweils den erzeugten Strom aufzeichnen.
Die Differenz ergibt den Selbstverbauch. Das stimmt doch, oder?
Sobald ich was genauerere weiß, melde ich mich nochmal.
|

10.05.2011, 22:48
|
|
Benutzer
|
|
Registriert seit: 17.08.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 58
|
|
...sowie die Zeichnungen sind geht das leider nicht-Einspeisung
die Einspeisung erfolgt immer kurz nach dem Zähler, also nach der Haushaltssicherung 35 A oder 50A
zweigt eine Hauptleitung ab und geht Richtung Photovoltaikanlage.
Die werden dann (Wechselrichter) nochmals seperat einzeln abgesichert.
Das hat folgenden Grund, wenn am WR 230 V anliegen und relativ schlechter
Widerstand ( Schleifenimpedanz ) vom Trafo wegen langer Zuleitung besteht
kann die Spannung am Einspeisepunkt sehr schnell auf 254 V ansteigen.
Diese Spannung liegt dann natürlich auch am Verbraucher an, überhalb des
Spannungswertes wird der WR vom Netz getrennt bis normale Spannungswerte wieder vorhanden sind.
Deswegen sollte immer der kürzeste Weg zum Zähler gewählt werden.
Vom Zähler zu den Verbrauchern bis zu 3% Gefälle erlaubt, d.h am
Geschirrspüler oder an der Waschmaschine 20mtr entfernt liegen ungefärliche 240V an.
DESWEGEN DARF ZWISCHEN WR UND ZÄHLER KEIN VERBRAUCHER ABGEZWEIGT WERDEN:::::erst wieder vom Zähler UV zurück über 3x1,5
oder 3x2,5mm Zuleitung.
Ist trotzdem eine interresante Frage
Ist bei der Heizung eine Abschaltung der Stadtwerke integriert so das diese
nur bei bestimmten Zeiten heizt ???
Dann wäre das Katastrophal für eine Eigenbedarfsregelung da ja dann auch
der WR vom Netz geht....
....bitte beantworten....
egal ob aufs Hausnetz oder Heizungszähler wenn dann erlaubt muessen die
meissten Verbraucher zur Mittagszeit eingeschaltet werden , notfalls mit
Zeitschaltuhr.
Gibt es Dauerverbraucher wie Kühlschrank, Gefriertruhe, Pumpen etc
Antenne oder Computer , Server im Haus macht es mehr Sinn 7kW aufs
Hausnetz zu schalten.....
Man hat nämlich 7kW nicht dauernd am Netz d.h manchmal nur 3000W
morgens und abends nur mehr 500 oder vielleicht 1000W, da kann man
die Wärmepumpe gar nicht mit betreiben bzw nur zu 20 oder 30 % , wann
schaltet die denn ein, wird mehr geduscht oder gebadet d.h starke Verbraucher morgens oder spät in der Nacht wenn man heinmkommt.
....man sollte sich seine Gewohnheiten oder die der Familie aufschreiben
ich hatte einige Lacherfolge mit Solaranlagen die Kinder sind eine halbe
Stunde unter der Dusche gestanden und Ich musste die Kapazität der
Boiler auf 600ltr erhöhen damit die Solaranlage genug Zeit hatte das Wasser wieder zu erwärmen sonst hätte die Familie zw. 6.30-7.30 nicht duschen
können ohne das die Nachheizung ( zu Früh) einschaltet und somit die
Sonne nicht Ihre Arbeit tun kann.
Bei euch wäre das Problem das WW nachgeheizt wird wenn die Sonne noch nicht scheint oder mit schlechten Werten, d.h komplett von Stadtwerke aufgeheizt wird.
Bestenfalls eine Uhr dazwischenklemmen um ein zu frühes einschalten zu vermeiden.
Am besten für den Wirkungsgrad der Anlage war es wenn das Wasser 3x
täglich von der Sonne aufgeheizt wurde , also WW für Geschirrspüler
Mittagszeit oder Waschmaschine laufenlassen zur Mittagszeit und mit
40 Grad vorgewärmten Wasser waschen sowie Duschen wenn die Sonne noch scheint, um die 30% Marke zu knacken...
das ist manchmal schwerer als man glaubt
|

14.05.2011, 16:10
|
|
Neuer Benutzer
|
|
Registriert seit: 23.03.2011
Beiträge: 13
|
|
Hallo allerseits,
ich habe die letzten 3 Tage damit verbracht, mich bei EON schlau zu telefonieren, ob man nun eigentlich,wie in unseren beiden Fällen, die PV-Anlage sowohl auf die Heizung als auch für den Haushaltsstrom klemmen kann, um somit einen hohen %tualen Eigenverbrauch zu haben.
Die Antwort von EON fiel leider negativ aus, es sei nämlich nicht möglich. Einzige Alternative sei, sich von seinem HT/NT-Zähler trennen, die Heizung auch mit über den "normalen Stromzähler" abrechnen lassen und dies dann von der PV-Anlage mit Strom versorgen lassen. Der EON-Techniker sagte noch, dass diese Variante aber nicht wirklich erstrebenswert sei, da bei hoher PV-Leistung im Sommer die Heizung ja nicht mehr läuft und im Winter anderesherum(Heizung an, PV-Leistung niedrig). Da muss man sich also wirklich nach der Wirtschaftlichkeit fragen, wenn man beide System versorgen möchte. Ich habe es noch nicht durchgerechnet, aber von meinen Aufzeichnungen her weiß ich, dass wir jetzt im Mai täglich einen HT/NT-Verbrauch von ca. 2,5kWh haben, im Januar bis April, als die Heizung noch lief, waren es für HT/NT zw.10 und 12kWh pro Tag. Spaßenshalber habe ich mal auf der PGVIS-Seite eine 5kW-Anlage eingegeben und die Tabelle zeigt mir, dass die PV-Anlage von Jan-April bzw. Okt-Dez täglich nur 1-2kWh produzieren würde. Wenn PGVIS da wirklich Recht hat, dann würde ich sagen, lohnt es nicht wirklich von dem HT/NT-Tarif (HT=19Cent/NT=16Cent) wegzugehen. Oder denkt ihr da anders?
@Elektro-Solar
EON hat mir übrigens gesagt, dass sie zwar die Möglichkeit haben, meine Heizung für ein paar Stunden vom Netz zu nehmen, aber es bisher nicht gemacht wurde.
Da würde uns im Ürigen auch dolle treffen, denn unsere Erdwärmeheizung hat weder Nachtabsenkung noch einen riesigen Pufferspeicher. Genauergesagt besitzt unsere Heizung einen 160l-Kessel und alle 60min springt der Kompressor an und zieht die Wärme aus dem Erdreich.
Zum Schluss hätte ich noch eine kleine Frage:
Ich möchte gerne einen Kostal Piko 5.5 für meine Anlage haben, nur sagt mir die Auslegungssoftware des WRs, dass Ummp etwas zu niedrig sei, ist das eher vernachlässigbar oder auf keinen Fall so zu machen?
(1xKostal Piko 5.5 an 22xIBC Monosol 240ET)
So, jetzt erstmal genug geschrieben, die Finger sind schon lahm ;-)
|

17.05.2011, 17:16
|
|
Neuer Benutzer
|
|
Registriert seit: 23.03.2011
Beiträge: 13
|
|
Hallöchen,
ich habe jetzt von EON eine konkrete Ausage bekommen. Demnach stellt es kein Problem dar, dass ich den Doppeltarifzähler (HT/NT) rausschmeiße und die Heizung über den normalen Zähler abrechnen lasse. So kann ich nun auch die Heizung in den Eigenverbrauch mit einschließen.
Grüße,
Schaaf
|

27.05.2011, 16:42
|
|
Neuer Benutzer
|
|
Registriert seit: 22.04.2011
Beiträge: 5
|
|
...und es geht doch!
Zur Info:
Laut eOn geht es ohne weiteres, dass man einen HT/NT Zähler mit Heizstrom für die Wärmepumpe und einen "Eintarifzähler" für den Haushalt hat.
Die Notwendigkeit, den Zähler rauszuschmeissen und durch einen Eintarifzähler zu ersetzten und somit auf den Heizstrom zu verzichten, besteht also laut eOn nicht !!
In meinem Fall werde ich meine 7,2 kWp-Anlage aufteilen in zwei 3,6 kWp-Anlagen und jeweils über die genannten Zähler einspeisen.
Dazu muss der HT/NT-Heizstromzähler durch einen Zähler ausgetauscht werden, der HT-Bezug, NT-Bezug, HT-Lieferung und NT-Lieferung zählt, also 4 statt 2 Zählerstände anzeigt.
Der Haushaltsstromzähler wird ersetzt durch einen Zähler der Bezug und Lieferung zählt, also 2 statt 1 Zählerstand anzeigt.
Daneben barucht man natürlich noch für jede der beiden Anlagen einen Zähler, der rein den erzeugten Strom zählt und diesen an die oben beschriebenen Zähler liefert.
Ziel ist, ein möglichst hoher Direktverbrauch. Es ist dadurch egal ob nun die Wärmepumpe ("Heizstrom") oder der Kühlschrank ("Haushaltstrom") läuft. Da die Anlage jeweils auch kleiner ist, erreiche ich vielleicht auch leichter die 30% Eigenverbrauch.
Sollte kein Verbraucher eingeschaltet sein und die PV-Anlage liefert Strom, so wird dieser ohnehin voll eingespeist.
Was haltet ihr von dieser Konstellation?
(((((((
Background-Info
Preise:
Heizstrom:
HT: 16,51 Cent/kWh
NT: 13,28 Cent/kWh
Haushaltstrom: 21,50 Cent/kWh
Vergütung (Inbetriebnahme zwischen 01.01.2011 bis 30.06.2011):
Volleinspeisung: 28,74 Cent/kWh
Direktverbrauch bis 30%: 12,36 Cent/kWh
Direktverbrauch über 30%: 16,74 Cent/kWh
))))))
Geändert von a11158 (27.05.2011 um 16:53 Uhr)
|

28.05.2011, 09:32
|
|
Benutzer
|
|
Registriert seit: 17.08.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 58
|
|
...Ich würde genau mal die NT Niedertarifszaehler also Nachtstrom
sowie HT Haupttarifzähler anschauen, wo mehr gebraucht wurde....
Wenn mehr in der Nacht gebraucht wurde bringen die 3,6 kW dort nix
da ja die Anlage Volllast zur Mitagszeit hat.
Bei Hausstromzähler , wenn 2 Geräte laufen wie Waschmaschine, Trockner
würden bei 7,2kW Anlage dort die Geräte bei Mittagszeit betrieben zu
100% durch die Solaranlage abgedeckt werden.
ansonsten nur zu 30% oder weniger ?! ( split system 3,6 + 3,6 )
...die Wärmepumpe braucht 3 x 20 A , oder ???
also 1 phsig einzuspeisen bringt übers Jahr gerechnet glaub ich nix??
da müsste man genau kalkulieren , der Strom wird ja teurer durc h die Umstellung
A
ps 7,2 kW kann man 3 phsig anschliessen, bessere performance
Boiler vergrössern wäre noch eine Alternative und nur tagsüber heizen
und wie gesagt alle Geräte auf Warmwasser umbauen
reduziert Einschaltleistung erheblich
Toaster, Fön, Waschmaschine, Trockner, PC, Geschirrspüler, Mikrowelle
bringen s locker über 3000W
|

28.05.2011, 09:38
|
|
Benutzer
|
|
Registriert seit: 17.08.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 58
|
|
Daneben barucht man natürlich noch für jede der beiden Anlagen einen Zähler, der rein den erzeugten Strom zählt und diesen an die oben beschriebenen Zähler liefert.
,,,braucht man nicht mehr da wie oben beschrieben die Zähler Bezug und
erbrachte Leistung gegeneinander subtrahiertwerden,,,
https://picasaweb.google.com/andreas...44598593475874
das ist so ein Zähler
man kann allerdings intern einen Zähler ( um die WR gegeneinander kontrollieren
zu können) einbauen
A
|

28.05.2011, 10:03
|
|
Benutzer
|
|
Registriert seit: 17.08.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 58
|
|
Geändert von a11158
das Problem mit der Wp ist das sie 3 phasig arbeitet, du aber nur einphasig
mit 3,6kW einspeist.
bei NT würdest du über 30% geschafft ?? etwas über 32 cent einsparen
bei Hausstrom über 38 cent
allerdings schmälerst du den Allgemeinverbrauch , da du dort 7,2kW
einspeisen könntest, also jährlich ( 7000kWh ) der Einfachheit gerechnet
1000kWh/kWp. ( also 16 cent+ 21 cent ) erzeugt +nicht benötigt
bei Heizung / 3500kWh peak ( 16cent+ HT) Problematik ob man dort
30% Ersparniss hat , das kommt auf die Anschlusswerte der WP an
desto kleiner ausgelegt desto besser (leider)
bei 3x20 A sprich 18kW ( 1 Std Betriebszeit ----18kWh verbraucht )
es kann aber nur max 1200W pro Phase geleistet werden ( Solar)
6000W benötigt d.h um die 5000W werden immer vom EVU bezahlt werden
müssen....
...das kommt jetzt auf den Einzelfall an , welches Gerät wann eingeschaltet
wird , tagsüber oder in der Nacht.
Familie tendiere Ich eher Maximalverbrauch während des Tages, bzw.
bevorzugt....waschen .kochen,bügeln etc etc
Einsparungen bei diesem Szenario leichter zu lenken, also 7,2 kW
|

29.05.2011, 22:38
|
|
Neuer Benutzer
|
|
Registriert seit: 23.03.2011
Beiträge: 13
|
|
Guten Abend ihr beiden,
ich habe in den letzten Tagen sehr akribisch unseren Verbrauch mitgeschrieben und kommen zum Schluss, das wir in der Nacht (21:00-09:00) aktuell einen NT-Verbrauch von 0,44kw haben. Das bestärkt mich in meiner Absicht, den HT/NT rauszuschmeißen. Denn die benötigten 0,44kw mit günstigem Wärmepumpentarif oder normalen Strom zu liefern ist da preislich nicht so dolle unterschiedlich. Ich würde die Anlage also nicht teilen.
Jetzt hätte ich da nochmal ne Frage, die ich meiner Frau so auf Anhieb nicht beantworten konnte. Sie fragte nämlich, ob wir denn bei unserem aktuellem Stromanbieter bleiben können. Denn wenn der Strombezugszähler im Sommer wegen Eigenverbrauch langsamer oder gar nicht dreht, wird Eprimo doch bestimmt sagen, so nicht Freunde. Muss ich dann zu Eon zurück, sicherlich nicht. Aber von Eon bekomme ich ja monatlich später dann meine Vergütungen für den selbst verbrauchten und eingespeisten Strom. Das würde mich mal interessieren, wie genau das läuft.
Grüße, Schaaf
|

29.05.2011, 23:04
|
|
Benutzer
|
|
Registriert seit: 17.08.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 58
|
|
.....normalerweise spricht nichts dagegen beim derzeitigen Stromanbieter zu bleiben, es wird ja nach Verbrauch und Energiemix des EVU abgerechnet.
Vertrag ist Vertrag und wenn man mal länger im Urlaub ist oder Auslandsaufenthalt hat kann einem das EVU ja auch nicht kündigen.
Allerdings kann es manchmal Sinn machen den Stromanbieter zu wechseln ?!
weil der Verbrauch um .....kWh geringer wurde etc etc
Hoffe das hilft ??
A
ps 0,44 kwh in der Nacht wäre ja ein super Wert !!
also bei Mehrbetrieb Waschm. Trockner bezahlt man den Überschuss ja vom Netz
sowie kompletter Nachtbetrieb, Klingel, PC, Satelit, Kühlschrank, Heizung
also komplett null geht leider nicht- ausser mit Backupsystem
|

03.10.2011, 13:51
|
|
Neuer Benutzer
|
|
Registriert seit: 22.04.2011
Beiträge: 5
|
|
Erfahrungsbericht
Letztenendes habe ich den Anschluss dann wie folgt gemacht:
https://docs.google.com/uc?id=0BwnWQ...download&hl=de
Ich habe meine 7,2 kWp - Anlage aufgeteilt in zwei 3,6 kWp-Anlagen.
Den einen Teil speise ich in den Heizstromkreis ein. Den anderen Teil in den Haushaltsstromkreis.
Die Eigenverbrauchsquote liegt derzeit 6 % im Heizstromkreis.
Beim Haushaltsstom werden etwa 18 % vom selbst erzeugten Strom selbst verbarucht.
a11158
|
 |
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Forumregeln
|
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
|