Photovoltaik Kosten

Kosten für Photovoltaik

Was kostet eine Photovoltaik-Anlage? Welche Größe benötigt ein durchschnittlicher Haushalt? Welche laufenden Kosten bringt diese Anschaffung mit sich?

Viele Fragen – viele Antworten! Selbstverständlich hängt auch bei einer Photovoltaikanlage der Preis von Qualität und Leistung ab. Es gibt vielerlei Arten von Photovoltaik-Modulen:
Einerseits Module mit geringerem Preis, die im Verhältnis dazu auch eine etwas geringere Leistung mit sich bringen, andererseits allerdings auch Module mit höheren Anschaffungskosten und dafür einem umso besseren Wirkungsgrad. Die Unterschiede zwischen Preis und Qualität sind zum Teil sehr erheblich, sodass es lohnenswert sein kann, in die eigenen Überlegungen, Anforderungen und Wünsche eine kompetente Beratung durch eine fachlich spezialisierte Firma einfließen zu lassen. Damit kann ein individuell passendes Angebot zur Ermittlung der Photovoltaik-Kosten erstellt werden und eine optimale Zufriedenheit beim späteren Betrieb und einer garantierten Laufzeit von mehr als 20 Jahren erwartet werden.
Im Durchschnitt muss für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage für ein typisches Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von rund 4.000 Kilowattstunden Energie pro Jahr mit Kosten für die Investition zwischen 12.000 und 15.000 Euro gerechnet werden. Über 80 Prozent davon belaufen sich allein für die Materialkosten (Module, Montagesystem, Wechselrichter, Leitungen und weitere kleinere Bauteile): Je Watt Peak, das ist die Einheit, in der die Größe bemessen wird, ist zwischen 1,40 und 2,20 Euro zu rechnen. Daraus ergibt sich bei einer Anlage mit 4 Kilowattpeak ein Preis für die Module von etwa 5.000 bis 9.000 Euro.
Für die Umwandlung des durch das Sonnenlicht erzeugten Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom (damit werden die meisten Haushaltsgeräte betrieben) werden Photovoltaikanlagen außerdem mit einem Wechselrichter ausgestattet, dessen Anschaffungspreis bei rund 2.000 Euro liegt.
Gerade einmal rund zehn Prozent der gesamten Investition beläuft sich dann noch auf die restlichen Bestandteile, wie beispielsweise die Stromzähler (Einspeise- und Verbrauchszähler) oder der Netzanschluss.
Zwischen 100 und 200 Euro je Kilowattpeak Leistung muss abschließend für die Montage der Anlage durch Fachpersonal gerechnet werden.
Gering gehalten sind Planungs- und sonstige Kosten.

Bei einer garantierten Laufzeit von 20 Jahren mit einer möglichst hohen Leistung über die gesamte Lebensdauer hinweg müssen auch laufende Kosten miteingeplant werden. Ausführliche, gründliche Wartungs- und Reinigungsarbeiten in regelmäßigen Abständen sind unverzichtbar!
Hierfür empfehlen Experten, jährlich etwa 2 Prozent des Anschaffungspreises einzuplanen – im Beispielfall wären das rund 200 bis 300 Euro im Jahr.
Zu den laufenden Kosten werden außerdem die Preise für die Versicherung der Anlage, Rücklagen für gegebenenfalls Reparaturen oder der Austausch von Gerätschaften sowie unter Umständen die Miete für den Einspeisestromzähler des Netzbetreibers gezählt.
Diese laufenden Kosten sollten ebenfalls bereits vor der Anschaffung miteingeplant werden.

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