Hallo Andreas, hallo Jürgen,
Verschattungsszenarien können einander ähneln, werden sich aber selten gleichen...
...das Problem entsteht schlicht durch die Reihenschaltung der Solarzellen innerhalb des Moduls...
...und die Reihenschaltung der Module...
...nun könnte man zumindest die Parallelschaltung der Module anstreben
(dieses Konzept wird ja auch bereits beworben)
...aber hieraus ergeben sich wieder andere Nachteile... mein Rat: ein guter Kompromiss,
möglichst viele gleichgroße Strings mit jeweils 6 bis 10 Modulen in Reihe
(in Abhängigkeit der optimalen Generatorspannungen für den (die) Wechselrichter
...übrigens scheint es auch Module zu geben, die eine, bei Teilverschattung,
ertragssteigernde innere Verschaltung haben (Kombination aus 'Serie' und 'Parallel'...)
diese z.B
...ich kann mich aber vertun, denn diese, in meinen Augen hochinteressante Innovation...
...wird von der Marketingabteilung des Herstellers gar nicht propagiert...
(oder sie habens noch nicht gemerkt...)
...wichtig ist die wirklich gut durchdachte Anordnung der strings auf dem Dach
(das wäre übrigens auch die Fortsetzung meines Blogs...trotz sorgfältiger Uberlegung
habe ich das nämlich nicht optimal realisiert)
zu Deiner Sitution, Jürgen,
die Verschattung durch den Schorstein wirkt sich im Sommer besonders stark aus,
da sich um 8:00 Uhr die Sonne bereits 30° über dem Horizont befindet
und der Schornstein dann besonders deutlich Schatten wirft,
ähnlich abends, hier beginnt die Verschattung schätzungsweise bereits vor 17:00 Uhr.
Ich würde 2 Module weniger montieren (rechts neben dem Schornstein) und dann 4 strings a 10 bilden,
wobei der oder die Wechselrichter für jeden string einen eigenen MPP-Tracker haben sollten.
br
Luke