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Alt 09.02.2010, 21:30
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svennyboy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Böse Fragen zu ENS Schieflast und und Fehlerstromschutzschalter (FI)

Ich bin immer noch nicht mit dem Netzbetreiber einer Meinung, wie verschiedene technische Umsetzungen bei dem Anschluss von PV-Anlagen zu realisieren sind.

Netzform: TT-Netz

1. Schieflast
Beispiel: Es sind Wechselrichter (WR) mit folgenden Leistungen installiert:
L1: 5,0 + 4,6 kVA
L2: 5,0 + 4,6 kVA
L3: 5,0 + 4,6 kVA

Zitat aus "VDN-Ergänzung 2 zur VDEW-Richtlinie "Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz"
"Die Unsymmetrie zwischen den Außenleiten darf im normalen Betriebszustand 4,6 kVA nicht übersteigen"
Frage:
Wie wird "normaler Betrieb" interpretiert?
Der Netzbetreiber meint, dass als Normaler Betrieb auch "Aus" zu sehen ist und somit eine Schieflast > 4,6kVA auftretn kann.



2. Fehlerstrom-Schutzschalter
Beispiel: WR von SMA sind mit einem eigenen Fehlerstromschutzschalter ausgestattet oder galvanisch getrennt. Sie werden fest installiert. Wechselspannungsseitig werden die WR mit einem der Schutzklasse II entsprechenden Schaltschrank verbunden.

Das ist im "VDN-Ergänzung 2 zur VDEW-Richtlinie "Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz"
Abschniztt 2.4.2.2 für mich nicht ganz ersichtlich.


Frage:
Ist ein zusätzlicher FI erforderlich?

3. ENS / Übergeordnete 3-Phasige Abschaltung Ist trotzdem jeder Wechselrichter eine eigene ENS hat zusätzlich bei Anlagen größer 30 kW eine selbsttätig schaltende, 3-Phasige Gesamtabschaltung der Anlage durch z. B. ein Schütz oder einen motorisch betriebenen Schalter nötig?


Vielen Dank
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  #2 (permalink)  
Alt 18.08.2010, 23:15
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Beiträge: 58
Elektro-Solar befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Schieflast versteh ich nicht normalerweise wird mit 5000 W eingespeist

Master - Slave - Slave

4,6kW nur bei Single einspeisung
wenn 3phasig eingespeist wird keine Begrenzung

wenn ENS vorhanden ist keine zusätzliche Abschaltung nötig.

wenn Anlage grösser als 100kW gebaut wird muss allerdings ein Zugang vom
EVU gewahrt sein das dieses möglicherweise die Anlagenleistung 30-60%
reduzieren kann.

gilt aber erst seit Juni 2010

Fi Schutzschalter normalerweise vorhanden, war aber auch schon mal bei steca
ausverkauft genauer die loopschleife was wiederrum einen externen FI Schutzschalter
zum nachbauen ( elektriker) erforderte
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  #3 (permalink)  
Alt 18.08.2010, 23:33
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Registriert seit: 17.08.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 58
Elektro-Solar befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Schieflast zur näheren Erläuterung
bei 3 phasiger Einspeisung wenn 1 Phase ausfällt würde man 1o kW einspeisen,
man darf aber max. 4,6kW einspeisen.

deswegen sollte ein Wechselrichter 3 phasig benutzt werden
oder 3 x Master - Slave - Slave

eingesetzt werden
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Stichworte
ens, fehlerstromschutzschalter, schieflast

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