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  #1 (permalink)  
Alt 27.11.2007, 12:43
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yomanyo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Brauche ich Drehstromwechselrichter?

Hallo Leute, vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen, wäre echt super.
Ich bin gerade dabei eine Photovoltaikanlage zur Versorgung einer Lehrwerkstatt in Ghana zu konzipieren. In dieser Werkstatt stehen neun Maschinen mit Leistungen von 370W bis 5kW. Manche Maschinen laufen nur einige Tage die Woche, andere jeden Tag und das immer unterschiedlich lang. Insgesamt kommt man auf einen Jahresverbrauch von ca. 9000kWh. Der stündliche Maxwert beträgt ca. 8,8kW. Da es eine netzgekoppelte Anlage werden soll (Inselbetrieb zu teuer), sollte eine 6kWp-Anlage reichen. Den Gleichstrom aus der Photovoltaikanlage muss ich jetzt ‚nur’ noch durch einen Wechselrichter umwandeln. Für die Maschinen brauche ich jedoch Drehstrom, meine Frage ist jetzt, muss ich das mit Drehstromwechselrichtern realisieren, oder kann man das auch mit einphasigen Wechselrichtern? Wie sieht das bei der Realisierung mit einphasigen mit der Leistungsberechnung dann aus? Wenn ich eine 6kWp-Anlage habe, nehme ich dann 3x2kW Wechselrichter?
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  #2 (permalink)  
Alt 27.11.2007, 14:41
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Manni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Also wenn ich das richtig verstanden habe, und Du in Ghana die gleichen Voraussetzungen wie in Deutschland vorfindest ist die max. Einspeisung pro Phase 4,6 kW. Bei Deiner Anlage, also 6 kW, könntest Du 2 WR mit je 3 kWp verwenden. Macht es denn überhaupt Sinn dort Strom einzuspeisen?
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  #3 (permalink)  
Alt 27.11.2007, 15:22
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yomanyo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Hallo Manni, danke und
ja, macht Sinn. Die Stromversorgung ist dort nicht unbedingt durchgängig garantiert.
Mein Problem ist jetzt, wie mache ich das, wenn ich die Drehstromverbaucher direkt mir PV-Strom versorgen möchte. Wenn ich ins Netz einspeise brauche ich, wie du schon gesagt hast nur 2 Wechselrichter. Wie ist es aber bei der Direktversorgung? Kann mir das einer sagen? Dort kann ich ja dann nicht nur 2 Wechselrichter verwenden, muss doch alle drei Phasen gleich belasten.
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  #4 (permalink)  
Alt 27.11.2007, 16:54
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PV-Paul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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hallo yomanyo. Ich kann Dir zwar nicht versprechen, dass Dir der Link weiterhilft, aber nen Versuch isses vielleicht wert. So wie ich das verstanden hab müsstest Du mit diesem System was anfangen können. http://www2.sma.de/de/solartechnik/p...em/ueberblick/
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  #5 (permalink)  
Alt 27.11.2007, 17:29
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yomanyo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Jo, vielen Dank. Hat mir weitergeholfen.
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  #6 (permalink)  
Alt 30.11.2007, 15:16
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Sonnenstromer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Drehstromwechselrichter

Hallo,
muß mich mal einklinken.
Eine Inselanlage ist dir zu Kostenintensiv? das Einspeisen in das örtliche Netz macht aber wirtschaftlich dort keinen Sinn weil es das EEG-Gesetz wie hier in Deutschland dort nicht gibt. Deine Investitionen lohnen sich nur ökologisch(Co² frei).
Ein weiterer wichtiger Grund warum deine Idee nicht gut ist:
Eine netzgekoppelte PV-Anlage prüft und misst die ganze Betriebszeit , ob das Stromnetz, in das eingespeist wird, in Ornung ist.(Netzimpedanz, Spannung usw.) Im Umkehrschluss>>> der Wechselrichter wird bei Netzspannungsausfall blitzschnell innerhalb Bruchteilen von Sekunden die Anlage abschalten. Eine Netzausfallersatzversorgung kann mann damit nicht aufbauen. Stell dir vor , der Netzbetreiber schaltet mal für Wartungsarbeiten das Netz ab und du lieferst trotzdem noch Strom... da fällt der Monteur von der Leiter....
Nimm einfach einen bewährten Verbrennungsmotor mit Generator.
Vielleicht gibt es in der Region Rapsöl oder Palmöl und der Motor ist dafür
( weil so bestellt) geeignet. dann bleibt ein regionaler Wirtschafskreislauf im Gang... ist gar nicht so utopisch.
Gruß Sonnenstromer
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  #7 (permalink)  
Alt 02.12.2007, 13:49
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Standard

Zitat:
Zitat von Sonnenstromer Beitrag anzeigen
da fällt der Monteur von der Leiter....


Ja, da schließe ich mich Deiner Meinung an. Solange es eine Förderung wie hierzulande durch das EEG nicht gibt, ist unter wirtschaftlichen Aspekten der Betrieb einer solchen Anlage weniger sinnvoll. Unter ökologischen Gesichtspunkten, gibt es genügend Alternativen, wobei ich auch darauf achten würde, dass ein regionaler Bezug zu den Rohstofflieferanten besteht.
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  #8 (permalink)  
Alt 08.12.2007, 21:28
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Sonnenstromer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo Yomanyo
auf eineer anderen Seite hat man dier zu 3 einphasigen Umrichtern geraten weil ein Motor nur mit 2 Phasen nicht richtig läuft (Stimmt ja auxh irgentwie)Ehe ich dir die Drehstromverkettung erkläre, was Fachbücher billiger können... rate ich dier dringend einen Fachplaner oder eine Lieferfirma mit deinen Wünschen zu konsultieren...
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  #9 (permalink)  
Alt 28.12.2007, 19:27
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Blog-Einträge: 1
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Hi Yomanyo,

...ich kann Sonnenstromers postings nur unterstreichen...

Zitat:
Zitat von Sonnenstromer Beitrag anzeigen
... rate ich dier dringend einen Fachplaner oder eine Lieferfirma mit deinen Wünschen zu konsultieren...
...das ist wohl die wichtigste Aussage, wenn Du keine ökonomisch sinnlose Investition tätigen willst...
...in Deutschland z.B. laufen die PV Anlagen technisch nur durch die Einspeise-Führung kommerzieller Kraftwerke ...
...however...'türlich mit manifestiert hoher ökologischer Wertigkeit...
...und bislang relativ guter Wirtschaftlichkeit durch die EEG Stützung der betreibenden, visionären Idealisten...
...ich gehe davon aus, dass in ca. 10 Jahren ein bescheidener Inselbetrieb durch die Entwicklung leistungsfähiger
und bezahlbarer Speicherelemente möglich sein wird...
...der nächste Schritt...aber das ist schlicht meine Vision als Betreiber von 5,7 kWp.


br

Luke
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  #10 (permalink)  
Alt 05.08.2008, 08:50
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HD311 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard ist das noch aktuell ?

Zitat:
Zitat von yomanyo Beitrag anzeigen
Hallo Leute, vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen, wäre echt super.
Ich bin gerade dabei eine Photovoltaikanlage zur Versorgung einer Lehrwerkstatt in Ghana zu konzipieren. In dieser Werkstatt stehen neun Maschinen mit Leistungen von 370W bis 5kW. Manche Maschinen laufen nur einige Tage die Woche, andere jeden Tag und das immer unterschiedlich lang. Insgesamt kommt man auf einen Jahresverbrauch von ca. 9000kWh. Der stündliche Maxwert beträgt ca. 8,8kW. Da es eine netzgekoppelte Anlage werden soll (Inselbetrieb zu teuer), sollte eine 6kWp-Anlage reichen. Den Gleichstrom aus der Photovoltaikanlage muss ich jetzt ‚nur’ noch durch einen Wechselrichter umwandeln. Für die Maschinen brauche ich jedoch Drehstrom, meine Frage ist jetzt, muss ich das mit Drehstromwechselrichtern realisieren, oder kann man das auch mit einphasigen Wechselrichtern? Wie sieht das bei der Realisierung mit einphasigen mit der Leistungsberechnung dann aus? Wenn ich eine 6kWp-Anlage habe, nehme ich dann 3x2kW Wechselrichter?
Hallo Manni,
ist das noch aktuell ?
Ich habe Erfahrungen mit Insellösungen ...
mfg H.Dorsch
Fuereventura
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